BARIG übt Kritik an heutiger Entscheidung zur Entgeltordnung am Frankfurter Flughafen

Frankfurt am Main, 02.12.2016. Die rund 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften, die das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) bilden, kritisieren die heute vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Energie und Landesentwicklung in dieser Form genehmigte Entgeltordnung für den Frankfurter Flughafen. Diese sieht offensichtlich nach wie vor eine Incentivierung neuer am Standort operierender Airlines vor, was zu einer klaren Benachteiligung der bereits etablierten Luftverkehrsunternehmen führt. Außerdem werden zugleich an einem der ohnehin teuersten Flughäfen des gesamten Kontinents die Start- und Landegebühren zusätzlich erhöht. Andere große Flughäfen wie Amsterdam oder London senken dagegen ihre Gebühren.

„Wir werden die heutige Entscheidung des hessischen Ministeriums genauestens prüfen“, so BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe. „Es steht zu befürchten, dass die neue Entgeltordnung die Fluggesellschaften, die Frankfurt seit vielen Jahren anfliegen, in erheblichem Maße diskriminiert. Fairer Wettbewerb unter gleichen Bedingungen ist auf diese Weise nicht möglich. Stattdessen wird künstlich ein Verdrängungswettbewerb mit noch nicht absehbaren Konsequenzen initiiert.“