Reisebeschränkungen: BARIG fordert ein gemeinsames, koordiniertes und wissenschaftsbasiertes Vorgehen auf internationaler Ebene
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Reisebeschränkungen: BARIG fordert ein gemeinsames, koordiniertes und wissenschaftsbasiertes Vorgehen auf internationaler Ebene

• Enge Abstimmung dringend erforderlich und erfolgskritisch
• Maßnahmen müssen gemeinsame Empfehlungen von ICAO, EASA und ECDC widerspiegeln
• Klare Regeln sind Grundvoraussetzung für Erholung der globalen Wirtschaft

Frankfurt am Main, 6. August 2020. Mit großer Sorge beobachtet BARIG, der Verband der in Deutschland operierenden internationalen und deutschen Fluggesellschaften, dass angesichts der COVID-19-Pandemie einzelne Länder (innerhalb der EU und weltweit) zunehmend individuelle Reisebeschränkungen einführen. Diese Maßnahmen führen zu einem völlig unübersehbaren Flickenteppich an Regelungen, was eine massive Verunsicherung bei den Reisenden verursacht. Auch fehlt noch immer die zwingend notwendige, internationale „Track and Tracing“-Lösung, die eine Kompatibilität zwischen den einzelnen staatlichen Apps herstellt und den Datenaustausch ermöglicht. Das Pandemie-Management muss stattdessen koordiniert, transparent und auf höchstem Niveau erfolgen, um das Vertrauen der Reisenden zurückzugewinnen und der am Boden liegenden internationalen Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen.

„Staaten, die unabgestimmte individuelle Reisebeschränkungen und Regelungen erlassen haben, müssen dringend ihr Handeln überdenken“, mahnt BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe. „Ein gemeinsames, koordiniertes Agieren der internationalen Gemeinschaft, das auch auf den Empfehlungen der Expertengremien von ICAO, EASA und ECDC fußt, ist hier unerlässlich für die Überwindung der globalwirtschaftlichen Folgen der Pandemie.“

Zu den konkreten Forderungen von BARIG gehören:

  • Gemeinsame Bewertung der COVID-19-Lage innerhalb der EU und weltweit durch die zuständigen Ministerien der Staaten und übergeordnete Institutionen wie die Europäische Kommission sowie daraus ableitend ein koordiniertes Vorgehen.
  • Koordinierte Umsetzung des von ICAO, EASA und ECDC entwickelten „Take-Off Aviation Health Safety“-Protokolls.
  • Kompatibilität der von den Staaten veröffentlichten Tracing-Apps untereinander.
  • Klare Information für die Reisenden zu etwaigen Maßnahmen stets in Abstimmung mit der Reiseindustrie.

Michael Hoppe: „Reisebeschränkungen treffen nicht nur die Luftfahrt ins Mark, sondern belasten auch die europäische und globale Wirtschaft schwer und verzögern massiv den so dringend benötigten Wiederaufschwung. Das Zusammenstehen der internationalen Gemeinschaft und das enge Abstimmen von Maßnahmen sind ganz wesentlich dafür, dass Reisende sicher fliegen und gleichzeitig der Wirtschaftskreislauf wieder nachhaltig aktiviert wird. Mit den umfassenden Schutz- und Hygienevorkehrungen an den Flughäfen und an Bord der Flugzeuge ermöglicht die Luftfahrt den Menschen einen gesundheitlich verlässlichen Transport.“

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