Erneuter Appell des BARIG an die Bundesregierung: Flugsicherungsgebühren jetzt senken
Der internationale Airline-Verband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) begrüßt den jüngsten Beschluss des CDU-Präsidiums, den Luftverkehr in Deutschland von der übergroßen Gebührenlast zu befreien und dazu im Bundeshaushalt 2027 eine deutliche Verringerung der Flugsicherungsgebühren abzusichern. Allerdings muss die Bundesregierung jetzt auch tatsächlich und unverzüglich handeln, mahnt BARIG Chairman und Executive Director Michael Hoppe an:
„Selbstverständlich unterstützen wir den Beschluss des CDU-Präsidiums, doch reichen gute Worte allein leider nicht. Die nachhaltige Umsetzung muss sofort eingeleitet werden. Die Bundesregierung hat es in der Hand, jetzt die Flugsicherungsgebühren deutlich zu senken. Und sie muss weitere Schritte gehen, um die extrem hohe Gebührenlast für den Luftverkehr in Deutschland endlich wieder auf ein Niveau zu bringen, das in dem immer schärfer werdenden Wettbewerb mit dem europäischen Ausland und darüber hinaus bestehen kann.
Die deutsche Wirtschaft braucht einen leistungsfähigen Luftverkehr
In Deutschland dürfen keinesfalls noch mehr Flugstrecken, Kapazitäten und damit Konnektivität verloren gehen, während in anderen europäischen Ländern der Sektor boomt. Nicht zuletzt die deutsche Wirtschaft braucht einen leistungsfähigen Luftverkehr. Deshalb ist es unerlässlich, dass neben den Flugsicherungsgebühren auch die Luftsicherheitsgebühren deutlich sinken und die Luftverkehrsteuer abgeschafft wird.
Die Bundesregierung muss der Branche dringend die notwendigen Zukunftsperspektiven geben und für deutliche Entlastungen sorgen, um dem Luftverkehr und damit auch der Wirtschaft und den Menschen in diesem Land nicht weiter zu schaden.“
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